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Rohrleitungen einer Trinkwasseranlage für Phosphate in der Wasserbehandlung.

Phosphate in der Trinkwasserbehandlung

Bedeutung von Phosphaten in der Trinkwasserbehandlung

Phosphate sind in der Trinkwasserbehandlung essenziell – sie bewahren Wasserleitungen vor Schäden und erhöhen die Wasserqualität. Zudem verhindern sie Korrosion, Ablagerungen und Kalkbildung. Als Bestandteil unserer Ernährung gehören Phosphate zu den am besten untersuchten chemischen Verbindungen und gelten daher als sicheres Mittel der Wasserbehandlung.

Die Funktionsweise von Phosphaten

Phosphate werden in der Trinkwasserbehandlung zur Verhinderung von Korrosion, Kalk und Ablagerungen sowie zur Verbesserung der Wasserqualität eingesetzt.

Gerne beraten wir Sie zur effektivsten Lösung für Ihren Betrieb.

T +49 6232 31820E-Mail

Bindung von Härtebildnern zur Verhinderung von Kalk

Phosphate binden sich an Härtebildner wie Calcium- und Magnesiumionen und wirken so als Härtestabilisatoren. Calcium- und Magnesiumionen sind für die Bildung von Kalkablagerungen (Calciumcarbonat) verantwortlich, die die Leitungen verstopfen und den Wasserfluss behindern.

Korrosionsschutz für Rohrleitungen und Anlagen

Phosphate werden des Weiteren in Wasserleitungen eingesetzt, um eine Schutzschicht auf der Innenwand der Rohre zu bilden. Diese Schicht hilft, die metallischen Oberflächen vor direktem Kontakt mit Wasser und Sauerstoff und damit vor Korrosion (Rostbildung) zu schützen. Die Schutzschicht wird sowohl auf neuen als auch auf bereits vorgeschädigten Oberflächen gebildet. Ihr Aufbau erfolgt im laufenden Betrieb, ohne dass das Wasser eine Qualitätseinbuße erleidet.

ADAQUA bietet eine breite Palette pulverförmiger und flüssiger Phosphatprodukte zur Trinkwasserbehandlung.

Vorteile des Einsatzes von Phosphat

Der Einsatz von Phosphaten in der Wasseraufbereitung bringt Vorteile mit sich, die sowohl für die Wasserqualität als auch für die Stabilität der Wasserinfrastruktur von Bedeutung sind.

Verlängerung der Haltbarkeit von Rohrleitungen

Durch den Korrosionsschutz und die Reduktion von Ablagerungen durch Phosphat sinkt der Wartungsaufwand für Wasserleitungen und Warmwassersysteme. Die Notwendigkeit von Reparatur oder Austausch von Rohrleitungen wird stark reduziert.

Wirtschaftliche Effizienz

Mit dem durch Phosphat sinkenden Wartungsaufwand für Wasserleitungen und Warmwassersysteme gehen geringere Instandhaltungskosten einher. Kalk- und Ablagerungsfreiheit in Heizsystemen führt zudem zu einer besseren Wärmeübertragung. Der Energieverbrauch und damit die Betriebskosten werden reduziert.

Verbesserung der Wasserqualität für den Endverbraucher

Phosphate reduzieren die Freisetzung von Eisen- und Kupferionen, die den Geschmack und Geruch des Wassers beeinträchtigen. Durch die Reduzierung gelöster Metalle im Wasser tragen Phosphate außerdem dazu bei, Verfärbungen (zum Beispiel eine bräunliche oder rötliche Färbung durch Eisen) zu verhindern und das Wasser klar und farblos zu halten. Phosphate verringern auch das Risiko der Biofilmbildung in Wasserleitungen, somit wird die mikrobiologische Qualität des Wassers verbessert, potenzielle Hygienerisiken werden verringert.

Calcium und Magnesium sind wichtige Mineralstoffe für die menschliche Gesundheit. Durch die Stabilisierung dieser Mineralien mithilfe von Phosphat werden nicht nur Ablagerungen in Leitungen verhindert, sondern sie bleiben im Wasser gelöst und sind so für den Konsumenten verfügbar. Die durch Phosphate gebildete Schutzschicht auf der Rohrinnenseite verhindert zudem, dass Schwermetalle wie Blei, Kupfer oder Nickel in das Trinkwasser gelangen.

Umweltschutz und Ressourcenschonung

Der durch Phosphate sichergestellte Korrosionsschutz verringert die Wahrscheinlichkeit von Leckagen in Wasserleitungen. In Folge wird der Wasserverlust reduziert. Phosphate tragen außerdem dazu bei, den Einsatz anderer Chemikalien zur Wasseraufbereitung zu verringern.

Unsere Phosphatprodukte sind erprobt und bereits seit vielen Jahren in Trinkwassernetzen im Einsatz.

Wir beraten Sie gerne persönlich zu geeigneten Produkten für Ihre Trinkwasserbehandlung und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Herausforderungen beim Einsatz von Phosphaten

Der Einsatz von Phosphaten ist mit verschiedenen Herausforderungen verbunden.

Regulierungsanforderungen

Es gelten Grenzwerte für die Zugabe von Phosphaten in Trinkwasser, um eine übermäßige Belastung zu vermeiden. Deren Einhaltung erfordert eine präzise Dosierung und strenge Überwachung.

Risiko der Überdosierung und Dosiergenauigkeit

Die Konzentration der zugesetzten Phosphate muss genau auf die Wasserzusammensetzung abgestimmt sein. Eine Überdosierung kann nicht nur zu Ablagerungen, sondern auch zu gesundheitlichen Auswirkungen führen, während eine Unterdosierung die gewünschten Schutzeffekte nicht erreicht. Die Wasseraufbereitungsanlagen benötigen präzise Dosiergeräte und Überwachungssysteme, um die korrekte Phosphatkonzentration einzustellen. ADAQUA bietet Ihnen Dosiertechnik und flexible Monitoringsysteme sowie mit der selbst entwickelten IoT- (Internet of Things) Plattform umfassende Unterstützung weit über die Chemikalienlieferung und die analytische Begleitung hinaus an.

Umweltauswirkungen und Eutrophierung

Phosphate, die ins Abwasser gelangen, können zur Eutrophierung von Gewässern beitragen. Dabei regt ein Übermaß an Nährstoffen das Wachstum von Algen und Wasserpflanzen an. Dies kann zu Sauerstoffmangel führen und gefährdet die Wasserqualität.

Wirkungsschwankungen

Die Wirksamkeit von Phosphaten hängt stark von der Wasserchemie ab, insbesondere vom pH-Wert und der Wasserhärte. In sehr hartem oder sehr saurem Wasser kann die Wirksamkeit eingeschränkt sein, sodass möglicherweise höhere Konzentrationen erforderlich sind. Zudem reagieren verschiedene Rohrmaterialien unterschiedlich auf Phosphate. Beispielsweise sind bestimmte Phosphate wirksamer bei der Korrosionskontrolle von Eisen- oder Stahlrohren als von Kupfer- oder Bleirohren. In heterogenen Leitungsnetzen kann dies die Effizienz der Phosphate beeinträchtigen und erfordert häufig eine angepasste Dosierung.

ADAQUA unterstützt ihre Kunden dabei, die optimale Dosierung festzulegen und bei veränderten Betriebsbedingungen entsprechend anzupassen.

Zukunftsperspektiven für eine nachhaltige Wasserbehandlung

Die Wasserbehandlung konzentriert sich zunehmend auf Technologien und Methoden, die die Umwelt schonen, Energie sparen und langfristig wirtschaftlich tragfähig sind.

Gerne beraten wir Sie zu Ihren individuellen Möglichkeiten der Wasseraufbereitung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Einsatz biologischer Wasserbehandlungstechnologien

Technologien wie Pflanzenkläranlagen, Schilfbeete und Algenreaktoren nutzen die natürliche Reinigungsleistung von Pflanzen und Mikroorganismen, um Schadstoffe abzubauen. Natürliche Filter- und Bioreaktorsysteme sind besonders in ländlichen Gebieten oder für kleine Wasseraufbereitungsanlagen eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative. Gerne stellen wir Ihnen die Möglichkeiten dieser Technologien vor.

Mikroorganismen, die in Bioreaktoren angesiedelt sind, können Schwermetalle, organische Schadstoffe und andere Verunreinigungen abbauen. Solche Systeme erfordern weniger Chemikalien und produzieren geringere Abfallmengen.

Reduktion und Substitution von Chemikalien

Statt herkömmlicher Phosphate werden zunehmend Silikate, Polymere und organische Inhibitoren entwickelt, die Korrosion und Ablagerungen hemmen, ohne zu einer Eutrophierung zu führen.

Digitalisierung und Smart-Water-Technologien

Sensoren und digitale Überwachungssysteme erlauben die präzise Kontrolle von Wasserqualität, pH-Wert, Leitfähigkeit und Schadstoffkonzentrationen. Die Echtzeitüberwachung ermöglicht eine gezielte Dosierung von Chemikalien und reduziert so den Verbrauch und die Abfallproduktion.

Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Maschine Learning können Wasseraufbereitungsanlagen optimiert werden. Algorithmen können vorhersagen, wann bestimmte Behandlungen notwendig sind, und so eine flexible und ressourcenschonende Wasseraufbereitung ermöglichen.

Digitalisierung hat in den meisten Bereichen der Industrie Einzug gefunden. ADAQUA hat bereits früh eine herstellerunabhängige und speziell auf unsere Kunden zugeschnittene Plattform entwickelt. Wir bieten damit eine sichere und zukunftsweisende Nutzungsmöglichkeit von IoT (Internet of Things) und können diese individuell mit weiteren digitalen Services kombinieren. Gerne beraten wir Sie, wie wir Sie mit unseren Lösungen bestmöglich unterstützen können.

Wiederverwendung und Kreislaufwirtschaft

Die Wiederaufbereitung von Grauwasser (leicht verschmutztes Abwasser) für die Nutzung in der Landwirtschaft oder Industrie kann den Trinkwasserbedarf erheblich senken. Auch die Abwasseraufbereitung und -wiederverwendung wird immer wichtiger, um die Wasserversorgung in wasserarmen Regionen zu sichern.

Unsere Spezialisten von REMONDIS Aqua blicken auf langjähriges Know-how in der Abwasseraufbereitung und Kreislaufführung des Wasser zurück. Gerne beraten wir Sie persönlich zu Ihren Möglichkeiten.

Fortschritte in der Phosphor- und Stickstoffrückgewinnung aus Abwässern bieten eine nachhaltige Alternative zur Phosphatdüngung in der Landwirtschaft und helfen, wertvolle Ressourcen zurückzugewinnen und Abfälle zu reduzieren.

Energieeffiziente Wasseraufbereitung

Der Einsatz von Solarenergie, Windkraft und anderen erneuerbaren Energien zur Stromversorgung von Wasseraufbereitungsanlagen kann deren Energiebedarf decken und den CO2-Ausstoß reduzieren. In speziellen Reaktoren lässt sich aus organischen Abfallstoffen im Abwasser Energie gewinnen, etwa in Form von Biogas. Diese Energie kann genutzt werden, um den Betrieb der Wasseraufbereitungsanlage zu unterstützen und gleichzeitig Abfallstoffe zu reduzieren. REMONDIS greift bereits seit vielen Jahren auf regenerative und damit klimafreundliche Energien zurück, wie beispielsweise Biogas.

Kombination und Integration mehrerer Behandlungstechniken

Durch die Kombination verschiedener Technologien wie Filtration, Adsorption und biologische Reinigung kann die Effizienz der Wasseraufbereitung gesteigert werden. Hybridsysteme bieten die Möglichkeit, Schadstoffe selektiv zu entfernen und die Wasserqualität nachhaltig zu verbessern.

Unsere Phosphate aus der Neudos®-Produktfamilie

In der Wasserbehandlung spielen drei Phosphatarten eine zentrale Rolle: Mono-, Tri- und Hexameta-Phosphate (MSP, TSP, SHMP). Diese stellen wir sowohl als Pulver als auch in flüssiger Verdünnung bereit. Darüber hinaus bieten wir kombinierte Phosphatlösungen an – zum Beispiel Mischungen mit Silikaten. Angesichts der großen Bandbreite an Phosphatprodukten unterstützen wir Sie gerne dabei, die passende Lösung für Ihren Anwendungsfall zu finden.

Unsere Hauptproduktgruppen sind:

Neudos® TK und TF

Pulverförmige Spezialphosphate in Lebensmittelqualität

Neudos® PS und TLS

Silikat- und Silikat- / Phosphat-Lösungen